am Mittwoch, den 12. August war die Staatssekretärin für Arbeit und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, Susanne Henckel, gemeinsam mit Vertreter/innen des LBV.SH und Rad.SH zu Besuch mit dem Fahrrad in Schwentinental.
Im Rahmen ihrer Sommertour hat sich die Staatsekretärin verschiedene Radverkehrsprojekte in Schwentinental, Preetz und Flintbek angesehen und stand für den Austausch über Erfolge, Hindernisse und geplante Vorhaben zur Verfügung.
Bürgermeister Thomas Haß hat die Staatssekretärin für die rund einstündige Fahrradtour empfangen und gemeinsam mit Bürgervorsteher Uwe Janz, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Verkehr, Christian Ramm, sowie dem Vorsitzenden des Fahrradforums, Ulf Sonnabend, und weiteren Vertreter/innen aus Selbstverwaltung und Verwaltung durch Schwentinental begleitet.
Vom Treffpunkt Heidbergredder auf der städtischen Schnellradroute 2 von Kiel nach Preetz ging es über die Preetzer Chaussee und den Ritzebeker Weg durch die Fahrradstraße im Oppendorfer Weg zur Kieler Straße bis zum Bahnhof Raisdorf.
Bürgermeister Haß erläutert: „Die Anschlussstellen in die Nachbarstadt Kiel sind für den städtischen Pendel- und Schülerverkehr von großer Bedeutung für das Radwegenetz der Stadt Schwentinental. Ein gemeinsamer Ausbau des Radweges und eine einheitliche Verkehrsführung sind im Rahmen des Ostuferverkehrskonzeptes, das diesen Abschnitt als Teil der künftigen Premiumradroute vorsieht, auch überregional interessant. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit den Partnern aus der Landeshauptstadt Kiel, der KielRegion und den zuständigen Kreis- und Landesbehörden an einer gemeinsamen Lösung“.
Radverkehrsprojekte in Schwentinental - Staatssekretärin für Arbeit und Verkehr auf Tour in Schwentinental
In der Preetzer Chaussee konnten sich alle Beteiligten im Anschluss ein gutes Bild von dem bestehenden Sanierungsbedarf machen. Diesbezügliche Bestrebungen der Stadt, durch eine Sanierung und Fahrradschutzstreifen mithilfe von Fördermitteln über das „Stadt-und-Land“-Programm notwendige Verbesserungen zu erreichen, trafen auf einhellige Zustimmung.
Im Ritzebeker Weg wurden die Planungen auf Einrichtung einer Fahrradstraße vorgestellt. „Mit dem Ritzebeker Weg als Fahrradstraße schaffen wir einen attraktiven Lückenschluss auf der innerstädtischen Radroute 1, die die Ortseile Klausdorf und Raisdorf miteinander verbindet und die bestehende Fahrradstraße im Oppendorfer Weg sinnvoll erweitert“, so Bürgermeister Haß.
Über die im letzten Jahr fertiggestellte Fahrradstraße im Oppendorfer Weg ging es bei bestem Wetter weiter über den Knotenpunkt Ahornallee / Hermann-Löns-Straße / Fernsichtweg, der gemäß dem Radwegekonzept der Stadt Schwentinental nicht nur in den kommenden Wochen beschildert, sondern im Rahmen von verkehrsrechtlichen Planungen die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs in Schwentinental erhöhen wird.
In der Kieler Straße konnte sich Staatssekretärin Susanne Henckel von einem erfolgreich mithilfe von Landesfördermitteln umgesetzten Radverkehrsprojekt überzeugen: Mit Bordsteinabsenkung inkl. Rotmarkierung wurde ein gekennzeichneter Übergang vom Radweg in den Beginn der 30er Zone geschaffen. Bürgermeister Haß zeigte sich erfreut, dass das Projekt nun fertiggestellt werden konnte.
Nach einem regen Austausch und der gemeinsamen Tour durch das Stadtgebiet endete der Besuch an der neuen Bike-and-Ride-Anlage am Bahnhof Raisdorf, die mit Förderung des Landes und maßgeblicher Unterstützung von NAH.SH seit Juli 2025 in Betrieb ist.
Es gab von Susanne Henckel nicht nur viel Lob für das tatkräftige und sichtbar erfolgreiche Engagement der Stadt Schwentinental in Sachen Radverkehr, sondern auch ein offenes Ohr für die bestehenden Herausforderungen, die man künftig gemeinsam angehen wolle.
Bürgermeister Thomas Haß zieht ein positives Fazit: „Die Stadt Schwentinental hat in den letzten Jahren viele Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs im Stadtgebiet umsetzen können. Einige der Ergebnisse haben wir heute gesehen. Das ist ein großer Erfolg, den wir als Stadt gemeinsam mit allen Beteiligten in Zukunft fortsetzen möchten. Denn wir haben mit der Umsetzung unseres Radwegekonzeptes noch viel vor: Besonders die Anschlussstellen nach Kiel und zu den Schulzentren wollen wir stärker in den Blick nehmen und dabei auch die anderen Verkehrsmittel für ein attraktives nachhaltiges Mobilitätsangebot in Schwentinental nicht vergessen“.
Weitere Informationen zum Radverkehr in Schwentinental erhalten Sie auf der Website unter https://www.schwentinental.de/verwaltung-politik/klimaschutzkonzept/radverkehr.