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Migrationsnetzwerk Schwentinental

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger...

...das Migrationsnetzwerk Schwentinental stellt auf diesen Seiten seine Ziele und Aktivitäten vor. Wir sind gemeinsam angetreten, um die Herausforderung der Flüchtlingsströme zu meistern. Dazu gehört nicht nur die ohnehin schon schwierige  "verwaltungstechnische" Unterbringung und Versorgung, sondern besonders die soziale Einbindung im Sinne einer Integration dieser Mitmenschen.
Wir sind überparteilich. Es haben sich Schwentinentalerinnen und Schwentinentaler aller Bevölkerungsschichten, aus den Vereinen, vom Sport, der Kirche, den  Behörden und Institutionen zusammengefunden. Hier geht es nicht darum, Politik zu machen, sondern konkret etwas für Menschen zu tun. Menschen, die vor Gewalt und Krieg geflohen sind. Menschen, die alles aufgeben mussten und häufig noch mehr verloren haben, als ihr Haus, ihr Geld und ihre Heimat.
Wer sich auf unsere Verfassung und die abendländische Kultur oder auf das Christentum und seine Grundwerte beruft, sollte bedenken, dass gerade die Unterstützung von Menschen in Not ein wesentlicher Punkt, wenn nicht sogar der Kern dieser europäischen Traditionen ist. Insofern wird und muss es unsere Aufgabe sein, diese Herausforderungen in den nächsten Jahren zu meistern. Die wenigen ideologischen Scharfmacher sollen uns dabei nicht beeinflussen. Wir werden sehen, dass eine wirksame Integration nicht nur hilft, unsere Gesellschaft vor Schaden zu bewahren. Wir werden gemeinsam mit unserem "Neubürgern" viele Chancen, die sich ansonsten so nicht stellen, nutzen können. Ein Land, eine Gesellschaft, eine Nation ist so stark, so leistungsbereit und so leistungsfähig, wie dessen Einwohner. Und nicht wie deren Hautfarbe.


Angebote der Schwentinentaler Flüchtlingshilfe (Stand: Juni 2017)

Angebote der Schwentinentaler Flüchtlingshilfe (Stand: Juni 2017)

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Links zu hilfreichen Organisationen/Initiativen

Online-Flyer "Einfach Zukunft"

Die Bundesagentur für Arbeit und SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland haben einen Online-Flyer für geflüchtete Jugendliche erstellt, der die jungen Menschen motivieren soll, sich mit der Entscheidung für einen Beruf auseinanderzusetzen.
Zum Online-Flyer
 

Ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit zur Zusammenarbeit mit Geflüchteten in kleinen und mittleren Unternehmen.
Alle Infos»


Integratives Theater Kiel

Das Theater arbeitet unter der Trägerschaft des Vereines Neue Arbeit - Neue Kultur Kiel e.V.  Gefördert wird dieses Theater durch die Landeshauptstadt Kiel. Wir würden uns über Ihr Interesse freuen.
Neue Arbeit - Neue Kultur Kiel e.V. Alle Infos: www.neuearbeitkiel.de

Flyer»


Berufs- und Ausbildungsmesse in Schwentinental

Einen solchen Ansturm hat das Rathaus in Schwentinental lange nicht mehr erlebt. Über 250 Interessierte besuchten die Berufs- und Ausbildungsmesse am Mittwoch im Ratssaal. Eingeladen waren Schulabgänger, Arbeitssuchende und Flüchtlinge. Sie nutzten die Chance, sich bei den Betrieben aus Schwentinental über Arbeits- und Ausbildungsangebote zu informieren.
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Feste feiern in Schwentinental: Mitmachen und dazu gehören!

Es war schon seit ein paar Wochen im Speicher des Smartphones vergraben, aber jetzt tauchte dies Bild doch wieder auf. Aufgenommen wurde es auf dem Dorfplatz im Ortsteil Raisdorf anlässlich des dortigen Volksfestes am 16. Juli.

Trotz des nicht so guten Wetters  nahmen viel Bürgerinnen und Bürger teil. Sehr schön auch die Beteiligung vieler Vereine und Verbände am Programm und am kulinarischen Angebot. Besonders schön aber die Teilnahme von Migranten, vor allem ganze Familien. Überhaupt keine Berührungsängste hatten wie Immer die Kinder. So tanzten, wie hier auf den Bild, Kinder aller Herren Länder vergnügt mit- und durcheinander. Ein schönes Bild gab das ab und noch dazu ein positives.

Volker Sindt


Aktive Unterstützung bei der Förderung der Willkommenskultur in unserer Gesellschaft von Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturen.

Der Steuerungskreis für dieses Projekt besteht aktuell aus:

  • Kirsten Stremlau (Förderverein Ehrenamt e.V.)  
  • Giuliana Runge (Ehrenamtsbüro der Stadt Schwentinental)
  • Monika Vogt (dtv. Bürgermeisterin, Mitglied der Stadtvertretung (SPD), Vorsitzende der Awo Raisdorf, der Kreisvolkshochschule Plön, der VHS Schwentinental.
  • Nadja Ygitt, Stadt Schwentinental

Strukturdaten zur Migration in Schwentinental, Stand Juli 2016

Flüchtlinge und Wohnsituation in Schwentinental: Wo schwere Schicksale Alltag sind.

Nadja Yigit ist eine freundliche Frau. Ihr Büro befindet sich im Erdgeschoss des Rathauses in Schwentinental. Als Verwaltungsangestellte ist sie unter anderem  zuständig für die zum Zeitpunkt unseres Gespräches 253 hier lebenden Flüchtlinge.  Wir sprechen mit ihr, um mehr über die Lage der Flüchtlinge in dieser Stadt zu erfahren.

Allgemein wird, geht es um die Unterbringung, an große, lagerähnliche Unterkünfte oder Container gedacht. Nichts davon in Schwentinental. 95 Flüchtlinge leben in den vier  Gemeinschaftsunterkünften. Wo sie liegen, ist vielen  im Ort gar nicht bekannt, was dafür spricht, da es wenig Ärger zu geben scheint. Die Belegungszahlen der einzelnen Einrichtungen sind ebenfalls überschaubar. Zwischen jeweils 17 und 31 Personen, alle männlich, leben in diesen vier Gebäuden. Von Massenunterkünften mit entsprechenden Problemen kann man in Schwentinental also nicht sprechen. Nadja Yigit ist froh darüber." So richtige Probleme, wie man immer denkt, haben wir in diesen Unterkünften nicht. Sicher gibt es ab und zu mal Streit und vielleicht auch die eine oder andere Reiberei. Das aber hat nichts mit den Flüchtlingen und ihrer Herkunft zu tun,sondern dürfte ganz allgemein an der räumlichen Enge liegen und käme bei Deutschen genauso vor. Auch die Zusammenarbeit mit der Polizei läuft hervorragend."

Es ist also keineswegs so, dass in den  Gemeinschaftsunterkünften verstärkt Polizeieinsätze notwendig sind?  Yigit bestätigt das. Auffälligkeiten gibt es kaum. Und wenn, dann sind es absolute Kleinigkeiten. Vielleicht könnte es in dem einen oder anderen Fall etwas sauberer aussehen, was Yigit aber augenzwinkernd  darauf zurückgeführt, dass es sich um alleinlebende Männer handelt.

Immer wieder geistern schlimme Gerüchte über die Zustände in solchen Unterkünften im Ort herum. Die kann die Verwaltungsmitarbeiterin aber nicht bestätigen. Die Polizei schaut zwar regelmäßig an diesen Unterkünften vorbei, habe aber wenig zu tun. Andererseits ist sie verpflichtet, bei etwaigen Vorfällen Meldung an die Ausländerbehörde zu machen. Die Stadt bekommt dann eine Durchschrift dieser Meldung, weiß also in jedem Falle Bescheid, wenn dort sich ungute Dinge tun.

Wie viele solche  Fälle gab es, fragen wir. Nadja Yigit nimmt sich einen Aktenordner und schaut nach: "In den letzten zwölf Monaten haben wir insgesamt vier Fälle, in denen die Polizei eine Meldung an die Ausländerbehörde gemacht hat. Es ist also alles immer noch im Rahmen."

Das die Lage in Schwentinental relativ entspannt ist, dürfte  auch daran liegen, dass das es der Verwaltung immerhin gelungen ist, 158 Flüchtlinge in Wohnungen unterzubringen. 29 Wohnungen davon gehören der Stadt. Sehr viele Flüchtlinge wurden aufgrund der guten Zusammenarbeit bei der Wankendorfer Baugenossenschaft untergebracht. Besonders freut sich die Sachbearbeiterin aber darüber, dass sich auch sehr viele private Vermieter gemeldet haben, um ordentlichen Wohnraum anzubieten. Dass die meisten der Flüchtlinge im Ortsteil Raisdorf in Wohnungen  untergebracht sind (im Ortsteil Klausdorf sind es nur wenige ) liegt daran, dass besonders für Familien mit Kindern von Klausdorf aus der Zugang zu den Schulen schwierig ist.

" Stolz sind wir darauf, dass keine einzige Wohnung überbelegt ist. Es gab zwar ein oder zwei Vermieter, die schlechten Wohnraum zu unmöglichen Bedingungen an uns  vermieten wollten, aber ansonsten haben sich wirklich alle fair Verhalten."

Und wie verhalten sich die Flüchtlinge selbst?

Die, die jetzt kommen, verselbstständigen sich schneller, weil sie schon Kontakte zu ihren „Vorgängen" haben oder sie hier knüpfen können. Die Betreuung von Familien ist allerdings weiterhin aufwändig. Genauso gilt das für Kranke, für die wir die Kosten zwar wiederbekommen aber um die man sich eben sehr intensiv kümmern muss. Was sich feststellen lässt ist, dass das bildungsmäßige Niveau der Flüchtlinge relativ hoch ist. Besonders bei den Syrern. Höher als damals in den neunziger Jahren, als eine Welle von Wirtschaftsflüchtlingen auf Deutschland zukam. Es ist kein reines Gerücht, dass besonders die Syrer zuhause relativ gut gelebt haben, gute Berufe hatten und auch einen gewissen Wohlstand, wie zum Beispiel ein eigenes Haus.“

Nadja Yigit scheint ihre Aufgabe Spaß zu machen und darin voll aufzugehen. Wir lassen uns diesen Eindruck von ihr bestätigen: „Der Umgang mit Menschen, denen man wirklich wirksam helfen kann, ist sicherlich eine Bereicherung. Er ist aber auch anstrengend und vor allen Dingen verantwortungsvoll“.

 Es ist schön, wenn eine Stadtverwaltung so herangeht, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Freude an ihrer Arbeit haben. Schön ist aber auch, wenn sie Unterstützung aus der Bevölkerung erfahren. Darüber freut sich Nadja Yigit selber auch. Seien es die Sprachpaten oder aber das Migrationsnetzwerk und die Vermieter: alle sind mit viel Elan und Schwung dabei.
Volker Sindt


Presseinformation des Fördervereins Ehrenamt e.V. zur Gründungsveranstaltung „Migrationsnetzwerk Schwentinental“ am 29. Februar 2016

„Die Integration von Flüchtlingen in Schwentinental ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir mit der Gründung des „Migrationsnetzwerk Schwentinental“ auf breiter gesellschaftlicher Basis begegnen möchten. Wir würden uns freuen, in diesem Netzwerk alle gesellschaftlich relevanten Organisationen, wie das Ehrenamt mit seinen Vereinen und Verbänden, die Stadt, Politik, Behörden, die Wirtschaft, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger zusammen zu bringen mit dem Ziel, die Integration unserer Flüchtlinge zügig, umfassend und nachhaltig zu erreichen“, so Kirsten Stremlau, 1. Vorsitzende des Fördervereins Ehrenamt e.V.

  • Die Initiative für die Gründung des Migrationsnetzwerk Schwentinental“ ging vom Förderverein Ehrenamt e.V. aus. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Ehrenamtsbüro der Stadt Schwentinental.

Grundlage der Initiative war, dass es Ziel und Zweck des Fördervereins Ehrenamt e.V. ist, die ehrenamtlichen Vereine und Verbände zu unterstützen und fördern finanziell und strukturell. Finanziell geschieht dies durch die gezielte Weiterreichung von Spendengeldern.

  • Eine strukturelle Förderung durch den Förderverein Ehrenamt e.V. ist dann erforderlich und angebracht, wenn Herausforderungen anstehen, die eine übergreifende Zusammenarbeit und ein abgestimmtes Vorgehen erforderlich machen, wie jetzt z.B. die Integration von Flüchtlingen in unserer Stadt.

Dies kann keine ehrenamtliche Organisation alleine schaffen. Bei diesem Thema ist eine temporäre enge Vernetzung aller Akteure angezeigt und ein regelmäßiger Austausch mit anderen Ehrenamtlichen, um Lösungen für aktuelle Probleme zu finden, aber auch um emotionalen Rückhalt zu erhalten.

  • Wir haben deshalb beschlossen, ein Netzwerk zu gründen, in dem sich alle an der Flüchtlingsintegration Beteiligten  zusammenschließen und ihre Aktivitäten koordinieren und weiterentwickeln. Unser Beitrag als Förderverein ist dabei, die Organisation des Netzwerks und der Netzwerkarbeit, die aktive Unterstützung der Netzwerkarbeit und die Steuerung der Aktivitäten.

  • Bei dieser Art der Förderung des Ehrenamts stimmen wir mit den Interessen des Ehrenamtsbüros der Stadt Schwentinental vollständig überein, weswegen wir uns entschlossen haben, dieses Projekt gemeinsam durchzuführen.

„Nach der Aufnahme und Versorgung geht es jetzt darum, dauerhafte und tragfähige Perspektiven zu schaffen. Jeder, der bleiben will und darf, muss die Möglichkeit haben, zu einem Teil der Gesellschaft zu werden,“ so Kirsten Stremlau weiter, „Wir wollen unsere Flüchtlinge dabei umfassend unterstützen, erwarten aber auch von ihnen, dass sie diesen Weg mit uns gehen und sich ihrerseits aktiv um Integration bemühen.“

  • Vollständige Integration bedeutet für uns, dass ein Geflüchteter eine angemessene Unterbringung, i.d.R. eine Wohnung, hat, die deutsche Sprache in Wort und Schrift soweit beherrscht, dass alles verstanden und geäußert werden kann, er eine Arbeit hat oder Ausbildung absolviert, er seinen Lebensunterhalt selbst verdient, das deutsche Recht sowie die gesellschaftlichen Regeln, Werte und Normen kennt und akzeptiert, in das gesellschaftliche Leben eingebunden ist, soweit dies gewünscht ist und dass er hier Freunde und Bekannte hat. Das Gleiche gilt natürlich auch für Frauen und Kinder.

Es ist daher von zentraler Bedeutung, dass alle eng zusammenarbeiten, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Es gilt, gute Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten zu schaffen, damit gute Lösungen skaliert und weiterentwickelt werden können. Dies soll durch dieses Netzwerk ermöglicht werden. Es soll eine gemeinsame Plattform des Austausches geschaffen werden, in der das Ehrenamt mit einer Stimme seine Forderungen und Wünsche, aber auch seine Angebote platzieren kann.

Wir müssen das Rad nicht immer neu erfinden, umso wichtiger ist eine Transparenz über die einzelnen Institutionen und deren Aktivitäten und Erfahrungen sind ein wichtiger Baustein. Es ließe sich viel Zeit sparen, wenn die besten Ansätze für die Herausforderungen gebündelt würden. Dies soll in Form eines Steuerungskreises stattfinden.

Vor diesem Hintergrund wird das Netzwerk durch einen Steuerungskreis geleitet, der das „Sprachrohr“ für alle ehrenamtlichen Initiativen sein wird. Wichtig ist dabei, dass auch die Flüchtlinge, als Objekt der Aktivitäten, vor allem aber auch als wichtiger Schritt zur aktiven Teilhabe in diesem Steuerungskreis vertreten sind.

  • Denn Integration ist keine Einbahnstraße. Die konkrete Einbeziehung „unserer“ Flüchtlinge in die Integrationsarbeit soll auch ein Signal sein, dass auch die Flüchtlinge sich aktiv um ihre Integration bemühen müssen. Unser Ziel ist es miteinander zu leben, nicht nebeneinander.
  • Die inhaltliche Arbeit des Netzwerks findet in zunächst 4 Arbeitskreisen statt:
  1. Arbeitskreis Sprache, Bildung, Gesellschaft
  2. Arbeitskreis Gesundheit und Sport
  3. Arbeitskreis Schule, Ausbildung und Arbeit
  4. Arbeitskreis Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

 In diesen Arbeitskreisen finden sich interessierte Schwentinentaler Bürger/innen zusammen, die bereits aktiv tätig sind oder es (für dieses Projekt) werden wollen. Geleitet werden diese Arbeitskreise zunächst von Mitgliedern des Fördervereins Ehrenamt e.V. Das muss aber nicht so bleiben.

Die Arbeitskreise werden je nach Thema die vorhandenen Angebote erheben (Transparenz) und überlegen, ob diese Angebote ausreichen. Werden sie gut angenommen? Wenn nein, woran liegt das? Wo gibt es noch Probleme? Dann wird man schauen: Wo wollen wir eigentlich hin, was wollen wir erreichen und wir kommen wir dahin? Es werden dann neue Angebote entwickelt oder bestehende fortentwickelt.

Beispiel Sprache: Reichen die vorhandenen Sprachangebote aus? Welche weiteren Möglichkeiten für einen zügigen Spracherwerb können wir anbieten? Z.B. online-Sprachkurse, Sprechtrainings, Kommunikationstreffen, Sprach-apps oder ähnliches.

Beispiel Integration in die Gesellschaft: Brauchen wir Fachvorträge zum deutschen Recht (Grundrechte), Bildungssystem, Gesundheitssystem, Werte und Normen? Oder reicht das Kennenlernen durch Begegnung aus?

Beispiel Arbeit und Ausbildung? Woran scheitert bisher die Arbeitsaufnahme? Wie kann das Ehrenamt noch besser mit den zuständigen öffentlichen Stellen zusammenarbeiten? Wie kann man sich gegenseitig unterstützen? Welche Hilfsangebote (z.B. Coaching) könnten wir nach einer Arbeitsaufnahme anbieten? Wie können wir Jugendliche während ihrer Ausbildung unterstützen, damit sie z.B. die Berufsschule schaffen? Können wir bei der Suche nach Praktikumsstellen behilflich sein? Wie können wir noch besser mit den lokalen Arbeitgebern zusammen arbeiten?

  • Fakt ist, die Aufgabe – Integration von Flüchtlingen – ist zu groß und zu wichtig, um mit bloßer Hilfsbereitschaft erledigt zu werden. Wir brauchen hier bessere Strukturen, gerade wenn noch mehr kommen, und wir brauchen eine breite Unterstützung in der Bevölkerung.
  • Deshalb wollen wir neben den bereits Aktiven auch neue Bürgerinnen und Bürger für die Mitarbeit in diesen Arbeitsgruppen gewinnen. Wir können jedes know-how gebrauchen, das wir bekommen können. Außerdem möchten wir auch den Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit bieten, sich aktiv einzubringen, die aus persönlichen Gründen ein längerfristiges Engagement in einem Verein zurzeit nicht möchten. Denen aber genau dieses Thema am Herzen liegt und die wir sonst nicht erreichen würden.

Wir werden mit 4 Arbeitsgruppen starten:

  1. Sprache, Bildung, Gesellschaft: Ansprechpartner sind Heidrun und Hans-Peter Clausen sowie Sabine Hansen. Das erste Treffen findet am 10.03.2016 in der Räucherkate in Raisdorf statt.

  2. Gesundheit und Sport: Ansprechpartner sind Sabine Sindt und Sigrid Zarling. Das erste Treffen findet am 7.3.2016 in der Räucherkate in Raisdorf statt.

  3. Schule, Ausbildung und Arbeit: Ansprechpartner sind Peter Dose und Holger Malteser. Das erste Treffen findet am 14.3.2016 in der Räucherkate in Raisdorf statt.

  4. Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit: Ansprechpartner sind Jörg Burckhardt und Thorsten Schmidt. Das erste Treffen findet am 9.3.2016 in der Räucherkate in Raisdorf statt.

Wichtig ist uns aber auch, dass wir die Flüchtlinge selbst aktiv in diese Arbeit mit einbinden, sofern sie Interesse daran haben. Wir wollen die Integration auch praktizieren und nicht nur darüber reden.

Kirsten Stremlau
1.Vorsitzende
Förderverein Ehrenamt


Mitglieder im Netzwerk:

AWO Klausdorf, Monika Vogt, Heidrun Clausen
Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Müller
Stadtbücherei Schwentinental
Agentur für Arbeit, Kiel
Jobcenter Kreis Plön
Stadtwerke Schwentinental

SWG Schwentinental, Herbert Steenbock
Handels- und Gewerbeverein, Tillman Frank
Förderverein Ehrenamt, Kirsten Stremlau
Ehrenamtsbüro der Stadt Schwentinental. Giuliana Runge
Stadt Schwentinental
TSV Klausdorf, Dr. Jürgen Müller
Polizei Schwentinental
Sozialverband Klausdorf
Schleswig-Holsteinischer Heimatbund
, Frau Wallor
DRK Klausdorf, Frau Dieckmann
DRK Raisdorf, Frau Kubach
Offene Kinder- und Jugendarbeit, Herr Steffen
Philippus Pfadfinder Klausdorf
VHS Schwentinental
Haus der Jugend Schwentinental

Sprachpaten, Frau Lübcky
SPD Schwentinental, Herr Sindt
DAZ Deutschkurs, Frau Schulz
Raisdorfer  TSV, Herr Ackermann
Ev.Kirchengemeinde Klausdorf, Frau Stockhausen
 


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